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WILLKOMMEN

DO 12.08

14:00 – 16:00          Offene Gärten


Infos vor Ort am Infopoint




14:00 – 16:00          Besuch bei der Pferdeherde


Infos vor Ort am Infopoint




14:00 – 18:00          Kunstparcours


mit BiglerWeibel, Neal Schaap, Kira Mäder, Alizé Rose-May Monod, Janine Flückiger,
Bettina Dyttrich, Zoë Binetti, Die Berner Yonis, Caroline Singeisen, Anna Chiedza Spörri
BiglerWeibel BiglerWeibel – bestehend aus Jasmin Bigler (*1993) und Nicole Weibel (*1990) – existieren seit 2014 als Duo. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet die Verschränkung von Performance und digitalen Medien. Das Interesse am Auskundschaften von Raum und Körper zieht sich als roter Faden durch die Werke des Künstlerinnenduos. Ihre Arbeitsprozesse basieren auf der Intention, alltägliche Begebenheiten zu befragen und diese durch Manipulationen zu verändern. Webseite: biglerweibel.ch Instagram: @biglerweibel Neal Schaap Neal Schaap aka TheNewWhiteRabbit (1991*) erweitert Malerei um räumliche und performative Dimensionen um neue ritualisierte Strategien der Vermittlung von spezifischen Fragestellungen und Emotionen zu erproben. Seine Rauminstallationen dienen als Bühnen und Interaktionsplattformen zwischen dem Publikum und dem Avatar TheNewWhiteRabbit. Der Avatar, virtuelles Ich des Künstlers und Protagonist eines mythologischen Simulationssystems, will die Menschen verführen einem neuen Kult zu folgen. Es entsteht ein Spiel zwischen Machtverhältnissen, zwischen Utopie und Dystopie, durch welches das künstlerische Imperativ zugleich konstruiert und dekonstruiert wird. Webseite: nealschaap.com Instagram: @thenewwhiterabbit Kira Mäder Die Malerin Kira Mäder (*1996) fragt: Wie verletzlich machen mich meine Bilder? Für alle sichtbar stellt sie sich auf der Leinwand bloss. Dabei fragt jede Andeutung von Explizitem: Darf ich? Kira Mäders Werke bewegen sich an der Grenze zwischen Anschauen und angeschaut werden, zwischen Verletzlichkeit, Intimität und Vulgarität, zwischen Abstraktion und Figuration. Dabei rufen ihre, von ihrem Körper abgetrennten und doch durch ihn geschaffenen Bilder stets: Ich darf! Webseite: kira-maeder.kleio.com Instagram: @kiraouzo Alizé Rose-May Monod Alizé Rose-May Monod (*1990) lebt und arbeitet in Bern und Lausanne. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus untersucht ihre künstlerische und kuratorische Praxis gesellschaftliche Orte und Räume, hinterfragt die bestehenden Machtstrukturen und schlägt alternative, manchmal utopische Denkräume vor. Sie hat ihre Arbeiten in Bern, Biel/Bienne, St. Gallen, Olten, Le Noirmont (CH), sowie in Kairo (EG) und zuletzt in Rom (IT) präsentiert. Instagram: @_lavender_june Janine Flückiger Janine Flückiger war bereits in ihrer Kindheit lebhafte Geschichtenerzählerin. Nach dem Vorkurs Theater und Schauspiel absolvierte sie eine Ausbildung zur Clownin an der Theater- und Clownschule Yves Stöcklin. 2020 begann sie mit dem Zweitstudium Bachelor of Arts Vermittlung in Kunst und Design in Bern. Mit viel Enthusiasmus für alles Frei- und Feingeistige engagiert sie sich in der freien Kunst- und Kulturszene von Bern an Konzerten, Theatern und Performances mit einem Fokus auf spoken word, Musik und Clownerie. Bettina Dyttrich Bettina Dyttrich (*1979) ist Redaktorin der Wochenzeitung WOZ und freie Autorin. Sie beschäftigt sich intensiv mit Ökologie, Geografie und Landwirtschaft, Gesellschaftspolitik und Lyrik. Ihre Bücher «Gemeinsam auf dem Acker. Solidarische Landwirtschaft in der Schweiz» (2015) und «Wirtschaft zum Glück. Solidarisch Arbeiten heute, weltweit» (2012) erschienen im Rotpunktverlag. Während der Pandemie entdeckte sie das lyrische Schreiben für sich. Neben der Teilnahme am Podium präsentiert sie am Kunstparcours erstmals eine Auswahl ihrer Gedichte der Öffentlichkeit. Zoë Binetti Zoë Binetti ist darstellende Künstlerin und betreibt in Bern das Sinnestheaterstudio - einerseits ein Proberaum, andererseits werden dort in loser Folge Kunstvermittelnde Anlässe veranstaltet, welche einen epistemischen Shift zum Kernthema haben. Hin zu einem Fokus auf Wissen, welches sich aus Bewegen generiert.
Charakteristisch an Zoës Performances ist ein Hervorheben von Intersektionen - zwischen Installation, Sound und dem physischen Material des Körpers - zwischen Poesie, sozial-politischen Themen, Widersprüchen und dem Drang nach Bewegung. Webseite: zizitransistor.com Instagram: @zizitransistor
Samuel Baah Kortey
 arbeitet in den Medien Skulptur und Malerei, ist Manager für den Musiker Akan und Mitgründer des Künstler:innen Kollektivs Asafo Black.
Samuel Baah hat einen Bachelor in Fine Arts von der Kwame Nkrumah University of Science and Technology Kumasi, Ghana (2013-2017). Und schliesst 2021 seinen Master an der gleichen Schule ab.
Gegenwärtig ist er in einem Austauschprogramm an der Städelschule in Frankfurt. Instagram: @samuelkorteybaah Das Stück Day 8 _ Open Source Creations von Zoë Binetti und Samuel Baah Kortey ist eine bewegte Recherche in morphende Synästhesie - Bedeutungshierarchien werden zerstückelt, gesampelt und verkehrt herum als Witz erzählt. Am Nachmittag ist die Installation, das Bühnenbild als Ausstellung begehbar. Am Abend morphed sich mit Beginn der Performance die Installation zu etwas Anderem… Die Berner Yonis Die Londoner Yonis und die Berner Yonis stehen für eine Bewegung hin zu nichthierarchischen Arbeitsweisen und wollen Gefühle wie Euphorie und Gemeinschaft neu schaffen. Sie werden von ihrer Leidenschaft für Bands und Auftrittserfahrungen angetrieben und nutzen Bewegung, um durch ihre Körper zu «performen» und zu «singen». Als Kollektiv, das sich ausschliesslich aus Frauen* zusammensetzt, zelebrieren sie ihre Körper als Vehikel, um körperlich, kraftvoll und dynamisch zu sein. Sie finden ihre Stärke darin, zusammenzukommen und einen sicheren Ort zu schaffen, an dem alle tanzen, Raum einnehmen und Lärm machen können – wenn sie wollen. In dieser Welt – und besonders in diesem Jahr – brauchen wir lautes Feiern! Es sind erst 50 Jahre her, seit Frauen* in der Schweiz das Stimmrecht bekamen. Die Berner Yonis erinnern uns daran, Liebe zu teilen und für das Recht zu kämpfen eine Frau* zu sein. Performer:innen: Fatima Ali, Michèle Benz, Niken Dewers, Giuliana Beya Dridi, Lea Maline Hiller, Jasmin Kiranoglu, Gina Lorenzen, Charlotte Mclean, Dara Pacis, Germaine Sollberger, Jay Yule Webseite: thebandyoni.com Instagram: @the.yonis Caroline Singeisen Caroline Singeisen (*1977) lebt und arbeitet in Bern. Die Zeichnerin interessiert es in räumliche und gesellschaftliche Situationen einzudringen. Der öffentliche und private Raum wird zunehmend von kommerziellen Interessen und Reglementierungen besetzt. Die zeichnerische Interventionen bedeutet für sie, ein Stück Raum zurückzugewinnen und beinhaltet auch eine politische Dimension. Diese neu gewonnen und geschaffenen Räume und Geschichten teilt Caroline mit der Welt und den Menschen und kreiert so einen subtilen und flüchtigen Dialog. Caroline sagt: «Wenn ich zeichne, verbinde ich mich mit der Welt». Am Vielfest kreiert sie solche Räume, Wasserwelten, in die du eintauchen kannst. Webseite: caroline-singeisen.ch Instagram: @carolinesingeisen Anna Chiedza Spörri Stile aus der Hip Hop Kultur. Die Bewegungskünstlerin lernte von nationalen und internationalen Lehrer:innen und lebt heute auch in London. Sie hat im jungen Alter eine eigene Comapnie gegründet und fördert bis heute junge TänzerInnen in Bern. Am Vielfest zeigt sie mit ihrer Tanzpartnerin Sophie Gerber (*2001) das Tanzstück «Drzwüsche», eine Aufarbeitung von Erfahrungen mit Rassismus und ein Austausch von Erlebnissen. Das Stück wurde 2019 von Anna in Zusammenarbeit mit Muhammed Kaltuk choreographiert, am Vielfest wird die gekürtze Version. Die beiden laden uns anschliessend zu einem Gespräch über Heimat und Identität ein. Die Moderation übernimmt Mona-Lisa Kole (*1992), Mitgründerin des café révolution in Bern. Webseite: annachiedza.com Instagram: @chichiedza und @sophie.chioma




16:00                        Eröffnung Kafi zum Kaff


Infos vor Ort am Infopoint




18:30                        Buffet zum Vielbringen


Am Eröffnungstag essen wir zusammen aus einem grossen Topf: Das Vielfest bereitet den Eintopf und die Vielbringer:innen die Brote und Salate fürs Buffet vor. Für den Eintopf verwenden wir unter anderem Biogemüse aus der Region, welches nicht im Laden verkauft werden darf. Rund ein Drittel unserer Lebensmittel gehen zwischen Feld und Teller verloren - oder wir werfen sie später zuhause weg. Wir finden Essen sollte nicht verschwendet werden und rufen: Reste sind Feste! Info: Getränke sind nicht inklusive im Festivalticket




20:00                        Tanzstück


«Drzwüsche»
von Anna Chiedza Spörri




21:30                        Waldtheater


«Day 8 - Open Source Creations» von Zoë Binetti





FR 13.08

10:00 – 18:00          Kunstparcours


mit BiglerWeibel, Neal Schaap, Kira Mäder, Alizé Rose-May Monod, Janine Flückiger,
Bettina Dyttrich, Zoë Binetti, Die Berner Yonis, Caroline Singeisen, Anna Chiedza Spörri
BiglerWeibel BiglerWeibel – bestehend aus Jasmin Bigler (*1993) und Nicole Weibel (*1990) – existieren seit 2014 als Duo. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet die Verschränkung von Performance und digitalen Medien. Das Interesse am Auskundschaften von Raum und Körper zieht sich als roter Faden durch die Werke des Künstlerinnenduos. Ihre Arbeitsprozesse basieren auf der Intention, alltägliche Begebenheiten zu befragen und diese durch Manipulationen zu verändern. Webseite: biglerweibel.ch Instagram: @biglerweibel Neal Schaap Neal Schaap aka TheNewWhiteRabbit (1991*) erweitert Malerei um räumliche und performative Dimensionen um neue ritualisierte Strategien der Vermittlung von spezifischen Fragestellungen und Emotionen zu erproben. Seine Rauminstallationen dienen als Bühnen und Interaktionsplattformen zwischen dem Publikum und dem Avatar TheNewWhiteRabbit. Der Avatar, virtuelles Ich des Künstlers und Protagonist eines mythologischen Simulationssystems, will die Menschen verführen einem neuen Kult zu folgen. Es entsteht ein Spiel zwischen Machtverhältnissen, zwischen Utopie und Dystopie, durch welches das künstlerische Imperativ zugleich konstruiert und dekonstruiert wird. Webseite: nealschaap.com Instagram: @thenewwhiterabbit Kira Mäder Die Malerin Kira Mäder (*1996) fragt: Wie verletzlich machen mich meine Bilder? Für alle sichtbar stellt sie sich auf der Leinwand bloss. Dabei fragt jede Andeutung von Explizitem: Darf ich? Kira Mäders Werke bewegen sich an der Grenze zwischen Anschauen und angeschaut werden, zwischen Verletzlichkeit, Intimität und Vulgarität, zwischen Abstraktion und Figuration. Dabei rufen ihre, von ihrem Körper abgetrennten und doch durch ihn geschaffenen Bilder stets: Ich darf! Webseite: kira-maeder.kleio.com Instagram: @kiraouzo Alizé Rose-May Monod Alizé Rose-May Monod (*1990) lebt und arbeitet in Bern und Lausanne. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus untersucht ihre künstlerische und kuratorische Praxis gesellschaftliche Orte und Räume, hinterfragt die bestehenden Machtstrukturen und schlägt alternative, manchmal utopische Denkräume vor. Sie hat ihre Arbeiten in Bern, Biel/Bienne, St. Gallen, Olten, Le Noirmont (CH), sowie in Kairo (EG) und zuletzt in Rom (IT) präsentiert. Instagram: @_lavender_june Janine Flückiger Janine Flückiger war bereits in ihrer Kindheit lebhafte Geschichtenerzählerin. Nach dem Vorkurs Theater und Schauspiel absolvierte sie eine Ausbildung zur Clownin an der Theater- und Clownschule Yves Stöcklin. 2020 begann sie mit dem Zweitstudium Bachelor of Arts Vermittlung in Kunst und Design in Bern. Mit viel Enthusiasmus für alles Frei- und Feingeistige engagiert sie sich in der freien Kunst- und Kulturszene von Bern an Konzerten, Theatern und Performances mit einem Fokus auf spoken word, Musik und Clownerie. Bettina Dyttrich Bettina Dyttrich (*1979) ist Redaktorin der Wochenzeitung WOZ und freie Autorin. Sie beschäftigt sich intensiv mit Ökologie, Geografie und Landwirtschaft, Gesellschaftspolitik und Lyrik. Ihre Bücher «Gemeinsam auf dem Acker. Solidarische Landwirtschaft in der Schweiz» (2015) und «Wirtschaft zum Glück. Solidarisch Arbeiten heute, weltweit» (2012) erschienen im Rotpunktverlag. Während der Pandemie entdeckte sie das lyrische Schreiben für sich. Neben der Teilnahme am Podium präsentiert sie am Kunstparcours erstmals eine Auswahl ihrer Gedichte der Öffentlichkeit. Zoë Binetti Zoë Binetti ist darstellende Künstlerin und betreibt in Bern das Sinnestheaterstudio - einerseits ein Proberaum, andererseits werden dort in loser Folge Kunstvermittelnde Anlässe veranstaltet, welche einen epistemischen Shift zum Kernthema haben. Hin zu einem Fokus auf Wissen, welches sich aus Bewegen generiert.
Charakteristisch an Zoës Performances ist ein Hervorheben von Intersektionen - zwischen Installation, Sound und dem physischen Material des Körpers - zwischen Poesie, sozial-politischen Themen, Widersprüchen und dem Drang nach Bewegung. Webseite: zizitransistor.com Instagram: @zizitransistor
Samuel Baah Kortey
 arbeitet in den Medien Skulptur und Malerei, ist Manager für den Musiker Akan und Mitgründer des Künstler:innen Kollektivs Asafo Black.
Samuel Baah hat einen Bachelor in Fine Arts von der Kwame Nkrumah University of Science and Technology Kumasi, Ghana (2013-2017). Und schliesst 2021 seinen Master an der gleichen Schule ab.
Gegenwärtig ist er in einem Austauschprogramm an der Städelschule in Frankfurt. Instagram: @samuelkorteybaah Das Stück Day 8 _ Open Source Creations von Zoë Binetti und Samuel Baah Kortey ist eine bewegte Recherche in morphende Synästhesie - Bedeutungshierarchien werden zerstückelt, gesampelt und verkehrt herum als Witz erzählt. Am Nachmittag ist die Installation, das Bühnenbild als Ausstellung begehbar. Am Abend morphed sich mit Beginn der Performance die Installation zu etwas Anderem… Die Berner Yonis Die Londoner Yonis und die Berner Yonis stehen für eine Bewegung hin zu nichthierarchischen Arbeitsweisen und wollen Gefühle wie Euphorie und Gemeinschaft neu schaffen. Sie werden von ihrer Leidenschaft für Bands und Auftrittserfahrungen angetrieben und nutzen Bewegung, um durch ihre Körper zu «performen» und zu «singen». Als Kollektiv, das sich ausschliesslich aus Frauen* zusammensetzt, zelebrieren sie ihre Körper als Vehikel, um körperlich, kraftvoll und dynamisch zu sein. Sie finden ihre Stärke darin, zusammenzukommen und einen sicheren Ort zu schaffen, an dem alle tanzen, Raum einnehmen und Lärm machen können – wenn sie wollen. In dieser Welt – und besonders in diesem Jahr – brauchen wir lautes Feiern! Es sind erst 50 Jahre her, seit Frauen* in der Schweiz das Stimmrecht bekamen. Die Berner Yonis erinnern uns daran, Liebe zu teilen und für das Recht zu kämpfen eine Frau* zu sein. Performer:innen: Fatima Ali, Michèle Benz, Niken Dewers, Giuliana Beya Dridi, Lea Maline Hiller, Jasmin Kiranoglu, Gina Lorenzen, Charlotte Mclean, Dara Pacis, Germaine Sollberger, Jay Yule Webseite: thebandyoni.com Instagram: @the.yonis Caroline Singeisen Caroline Singeisen (*1977) lebt und arbeitet in Bern. Die Zeichnerin interessiert es in räumliche und gesellschaftliche Situationen einzudringen. Der öffentliche und private Raum wird zunehmend von kommerziellen Interessen und Reglementierungen besetzt. Die zeichnerische Interventionen bedeutet für sie, ein Stück Raum zurückzugewinnen und beinhaltet auch eine politische Dimension. Diese neu gewonnen und geschaffenen Räume und Geschichten teilt Caroline mit der Welt und den Menschen und kreiert so einen subtilen und flüchtigen Dialog. Caroline sagt: «Wenn ich zeichne, verbinde ich mich mit der Welt». Am Vielfest kreiert sie solche Räume, Wasserwelten, in die du eintauchen kannst. Webseite: caroline-singeisen.ch Instagram: @carolinesingeisen Anna Chiedza Spörri Stile aus der Hip Hop Kultur. Die Bewegungskünstlerin lernte von nationalen und internationalen Lehrer:innen und lebt heute auch in London. Sie hat im jungen Alter eine eigene Comapnie gegründet und fördert bis heute junge TänzerInnen in Bern. Am Vielfest zeigt sie mit ihrer Tanzpartnerin Sophie Gerber (*2001) das Tanzstück «Drzwüsche», eine Aufarbeitung von Erfahrungen mit Rassismus und ein Austausch von Erlebnissen. Das Stück wurde 2019 von Anna in Zusammenarbeit mit Muhammed Kaltuk choreographiert, am Vielfest wird die gekürtze Version. Die beiden laden uns anschliessend zu einem Gespräch über Heimat und Identität ein. Die Moderation übernimmt Mona-Lisa Kole (*1992), Mitgründerin des café révolution in Bern. Webseite: annachiedza.com Instagram: @chichiedza und @sophie.chioma




10:00 – 18:00          Kafi zum Kaff


Infos vor Ort am Infopoint




10:00 – 12:00          Offene Gärten


Infos vor Ort am Infopoint




11:00 – 12:00          Hofvisite


Infos vor Ort am Infopoint




14:00 – 16:00          Zukunftsworkshop


«Um die Zukunft kreisen»
mit Neustart Schweiz Webseite: neustartschweiz.ch




14:00 – 18:00          Gwunderbar


Infos vor Ort am Infopoint




16:00 – 17:00         Zukunftspodium I


«Zukunft mit Zukunft - Teil I» mit Bettina Dyttrich, Karel Ziehli, Bruno Wermuth




17:00 – 18:00         Zukunftspodium II


«Zukunft mit Zukunft - Teil II» mit Barbara Wenz, radiesli, Neustart Schweiz




20:00                        Konzert


Carolina Katún Endlich präsentiert die mexikanisch-schweizerische Sängerin Carolina Katún ihre neu komponierten Lieder, die im Frühling während der Künstler:innenresidenz in Neuchâtel zusammen mit den Musiker:innen Pierre Perchaud, Arthur Alard und Laura Caronni entstanden. Am Vielfest entführen dich Carolina und Laura mit ihren kraftvollen und zarten Liedern in einen poetischen und ergreifenden Traum. Während des Interpretierens und Arrangierens mit unterschiedlichen Musiker:innen entstanden seit 2015 Lieder voller schlichter Schönheit. Das Repertoire von Caroline setzt sich heute aus lateinamerikanischen Liedern und eigenen Kompositionen zusammen und ist ein subtiles und frisches Zusammenspiel zwischen Jazz, Barock, Folk, und improvisierter Musik. Carolina: «Es ist ein vielseitiges Repertoire, das es mir ermöglicht, unzählige Möglichkeiten zu erforschen. So kann ich alle würdigen, die mir wichtig waren und sind: Mercedes Sosa, Chavela Vargas, Lila Downs und Björk.» Ende 2018 erschien Carolinas Debütalbum «Al Silencio» unter dem Label Jazzland Recordings, eine Kooperation mit dem norwegischen Pianisten Bugge Wesseltoft und ihrer Begleitband TEOL, bestehend aus einigen der besten Jazzmusikern der Pariser Szene. TEOL bedeutet «Der Geist des Baumes» in der Sprache der Maya. Dieser Baum, dessen Bestäubung von den Winden abhängt, spricht mehrere Sprachen und singt verschiedene Arten von Musik. Carolinas erstes Album wurde von der internationalen Presse gefeiert (Télérama ffff, Le Monde) und auf renommierten Bühnen präsentiert: Montreux Jazz Festival, Moods (Zürich), Eurojazz (Mexiko), New Morning (Paris), Jazz Foundation of America (New York). Webseite: carolinakatun.com Instagram: @carolinakatun




21:30                        Waldtheater


«Day 8 - Open Source Creations» von Zoë Binetti





SA 14.08

10:00 – 18:00 Kunstparcours


mit BiglerWeibel, Neal Schaap, Kira Mäder, Alizé Rose-May Monod, Janine Flückiger,
Bettina Dyttrich, Zoë Binetti, Die Berner Yonis, Caroline Singeisen, Anna Chiedza Spörri
BiglerWeibel BiglerWeibel – bestehend aus Jasmin Bigler (*1993) und Nicole Weibel (*1990) – existieren seit 2014 als Duo. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet die Verschränkung von Performance und digitalen Medien. Das Interesse am Auskundschaften von Raum und Körper zieht sich als roter Faden durch die Werke des Künstlerinnenduos. Ihre Arbeitsprozesse basieren auf der Intention, alltägliche Begebenheiten zu befragen und diese durch Manipulationen zu verändern. Webseite: biglerweibel.ch Instagram: @biglerweibel Neal Schaap Neal Schaap aka TheNewWhiteRabbit (1991*) erweitert Malerei um räumliche und performative Dimensionen um neue ritualisierte Strategien der Vermittlung von spezifischen Fragestellungen und Emotionen zu erproben. Seine Rauminstallationen dienen als Bühnen und Interaktionsplattformen zwischen dem Publikum und dem Avatar TheNewWhiteRabbit. Der Avatar, virtuelles Ich des Künstlers und Protagonist eines mythologischen Simulationssystems, will die Menschen verführen einem neuen Kult zu folgen. Es entsteht ein Spiel zwischen Machtverhältnissen, zwischen Utopie und Dystopie, durch welches das künstlerische Imperativ zugleich konstruiert und dekonstruiert wird. Webseite: nealschaap.com Instagram: @thenewwhiterabbit Kira Mäder Die Malerin Kira Mäder (*1996) fragt: Wie verletzlich machen mich meine Bilder? Für alle sichtbar stellt sie sich auf der Leinwand bloss. Dabei fragt jede Andeutung von Explizitem: Darf ich? Kira Mäders Werke bewegen sich an der Grenze zwischen Anschauen und angeschaut werden, zwischen Verletzlichkeit, Intimität und Vulgarität, zwischen Abstraktion und Figuration. Dabei rufen ihre, von ihrem Körper abgetrennten und doch durch ihn geschaffenen Bilder stets: Ich darf! Webseite: kira-maeder.kleio.com Instagram: @kiraouzo Alizé Rose-May Monod Alizé Rose-May Monod (*1990) lebt und arbeitet in Bern und Lausanne. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus untersucht ihre künstlerische und kuratorische Praxis gesellschaftliche Orte und Räume, hinterfragt die bestehenden Machtstrukturen und schlägt alternative, manchmal utopische Denkräume vor. Sie hat ihre Arbeiten in Bern, Biel/Bienne, St. Gallen, Olten, Le Noirmont (CH), sowie in Kairo (EG) und zuletzt in Rom (IT) präsentiert. Instagram: @_lavender_june Janine Flückiger Janine Flückiger war bereits in ihrer Kindheit lebhafte Geschichtenerzählerin. Nach dem Vorkurs Theater und Schauspiel absolvierte sie eine Ausbildung zur Clownin an der Theater- und Clownschule Yves Stöcklin. 2020 begann sie mit dem Zweitstudium Bachelor of Arts Vermittlung in Kunst und Design in Bern. Mit viel Enthusiasmus für alles Frei- und Feingeistige engagiert sie sich in der freien Kunst- und Kulturszene von Bern an Konzerten, Theatern und Performances mit einem Fokus auf spoken word, Musik und Clownerie. Bettina Dyttrich Bettina Dyttrich (*1979) ist Redaktorin der Wochenzeitung WOZ und freie Autorin. Sie beschäftigt sich intensiv mit Ökologie, Geografie und Landwirtschaft, Gesellschaftspolitik und Lyrik. Ihre Bücher «Gemeinsam auf dem Acker. Solidarische Landwirtschaft in der Schweiz» (2015) und «Wirtschaft zum Glück. Solidarisch Arbeiten heute, weltweit» (2012) erschienen im Rotpunktverlag. Während der Pandemie entdeckte sie das lyrische Schreiben für sich. Neben der Teilnahme am Podium präsentiert sie am Kunstparcours erstmals eine Auswahl ihrer Gedichte der Öffentlichkeit. Zoë Binetti Zoë Binetti ist darstellende Künstlerin und betreibt in Bern das Sinnestheaterstudio - einerseits ein Proberaum, andererseits werden dort in loser Folge Kunstvermittelnde Anlässe veranstaltet, welche einen epistemischen Shift zum Kernthema haben. Hin zu einem Fokus auf Wissen, welches sich aus Bewegen generiert.
Charakteristisch an Zoës Performances ist ein Hervorheben von Intersektionen - zwischen Installation, Sound und dem physischen Material des Körpers - zwischen Poesie, sozial-politischen Themen, Widersprüchen und dem Drang nach Bewegung. Webseite: zizitransistor.com Instagram: @zizitransistor
Samuel Baah Kortey
 arbeitet in den Medien Skulptur und Malerei, ist Manager für den Musiker Akan und Mitgründer des Künstler:innen Kollektivs Asafo Black.
Samuel Baah hat einen Bachelor in Fine Arts von der Kwame Nkrumah University of Science and Technology Kumasi, Ghana (2013-2017). Und schliesst 2021 seinen Master an der gleichen Schule ab.
Gegenwärtig ist er in einem Austauschprogramm an der Städelschule in Frankfurt. Instagram: @samuelkorteybaah Das Stück Day 8 _ Open Source Creations von Zoë Binetti und Samuel Baah Kortey ist eine bewegte Recherche in morphende Synästhesie - Bedeutungshierarchien werden zerstückelt, gesampelt und verkehrt herum als Witz erzählt. Am Nachmittag ist die Installation, das Bühnenbild als Ausstellung begehbar. Am Abend morphed sich mit Beginn der Performance die Installation zu etwas Anderem… Die Berner Yonis Die Londoner Yonis und die Berner Yonis stehen für eine Bewegung hin zu nichthierarchischen Arbeitsweisen und wollen Gefühle wie Euphorie und Gemeinschaft neu schaffen. Sie werden von ihrer Leidenschaft für Bands und Auftrittserfahrungen angetrieben und nutzen Bewegung, um durch ihre Körper zu «performen» und zu «singen». Als Kollektiv, das sich ausschliesslich aus Frauen* zusammensetzt, zelebrieren sie ihre Körper als Vehikel, um körperlich, kraftvoll und dynamisch zu sein. Sie finden ihre Stärke darin, zusammenzukommen und einen sicheren Ort zu schaffen, an dem alle tanzen, Raum einnehmen und Lärm machen können – wenn sie wollen. In dieser Welt – und besonders in diesem Jahr – brauchen wir lautes Feiern! Es sind erst 50 Jahre her, seit Frauen* in der Schweiz das Stimmrecht bekamen. Die Berner Yonis erinnern uns daran, Liebe zu teilen und für das Recht zu kämpfen eine Frau* zu sein. Performer:innen: Fatima Ali, Michèle Benz, Niken Dewers, Giuliana Beya Dridi, Lea Maline Hiller, Jasmin Kiranoglu, Gina Lorenzen, Charlotte Mclean, Dara Pacis, Germaine Sollberger, Jay Yule Webseite: thebandyoni.com Instagram: @the.yonis Caroline Singeisen Caroline Singeisen (*1977) lebt und arbeitet in Bern. Die Zeichnerin interessiert es in räumliche und gesellschaftliche Situationen einzudringen. Der öffentliche und private Raum wird zunehmend von kommerziellen Interessen und Reglementierungen besetzt. Die zeichnerische Interventionen bedeutet für sie, ein Stück Raum zurückzugewinnen und beinhaltet auch eine politische Dimension. Diese neu gewonnen und geschaffenen Räume und Geschichten teilt Caroline mit der Welt und den Menschen und kreiert so einen subtilen und flüchtigen Dialog. Caroline sagt: «Wenn ich zeichne, verbinde ich mich mit der Welt». Am Vielfest kreiert sie solche Räume, Wasserwelten, in die du eintauchen kannst. Webseite: caroline-singeisen.ch Instagram: @carolinesingeisen Anna Chiedza Spörri Stile aus der Hip Hop Kultur. Die Bewegungskünstlerin lernte von nationalen und internationalen Lehrer:innen und lebt heute auch in London. Sie hat im jungen Alter eine eigene Comapnie gegründet und fördert bis heute junge TänzerInnen in Bern. Am Vielfest zeigt sie mit ihrer Tanzpartnerin Sophie Gerber (*2001) das Tanzstück «Drzwüsche», eine Aufarbeitung von Erfahrungen mit Rassismus und ein Austausch von Erlebnissen. Das Stück wurde 2019 von Anna in Zusammenarbeit mit Muhammed Kaltuk choreographiert, am Vielfest wird die gekürtze Version. Die beiden laden uns anschliessend zu einem Gespräch über Heimat und Identität ein. Die Moderation übernimmt Mona-Lisa Kole (*1992), Mitgründerin des café révolution in Bern. Webseite: annachiedza.com Instagram: @chichiedza und @sophie.chioma




10:00 – 18:00          Kafi zum Kaff


Infos vor Ort am Infopoint




14:00 – 15:00          Hofvisite


Infos vor Ort am Infopoint




14:00 – 18:00          Nektarbar


Infos vor Ort am Infopoint




15:00 – 16:00          Offene Gärten


Infos vor Ort am Infopoint




16:00 – 18:00          Kunstworkshop


«Madame Beaucoup zeigt Dir die Zukunft!» mit Franziska Herrmann




18:30                       Sichletä


Das Vielfest findet an dem Wochenende statt, an welchem sich die Menschen aus Vielbringen jedes Jahr im Dorfkern zur Sichletä versammeln, um beim gemeinsamen Essen, Tombola-Spielen und Musizieren das Erntedankfest zu feiern. Jeden Herbst nach der Ernte danken die Menschen der Natur für ihre Früchte, die uns nähren. Dieses Jahr essen und feiern die Vielbringer:innen und Vielfester:innen erstmals zusammen!

Info: Der Dorfverein Vielbringen bereitet das Risotto zu. Es gibt einen Grill für mitgebrachte Grilladen. Getränke sind nicht inklusive im Festivalticket. Wenn du in Vielbringen wohnst, brauchst du – wie immer – kein Festivalticket, um an der Sichletä mitzuessen.




20:00                      Konzert


JUKI P2 JUKI P2 ist das neue Projekt von Pamela Méndez, in Kooperation mit dem Produzenten Tim Walsh (The Stepkids/ Stones Throw Rec) und DJ Kid Silly. Pamela ist eine Songwriterin und Musikproduzentin, die sich nicht nur in der Schweiz für ihr vielseitiges Songwriting, ergreifende Gigs in angesagten Locations, ihre ausdrucksstarke Stimme und für ihr soziales Engagement als Kultur-Aktivistin einen Namen machte. Mit JUKI P2 kombiniert sie ihre Leidenschaft für die treibende Musik des Juke/Chicago Footworks mit anspruchsvollem Songwriting. Verschwitzte Rhythmuswelten voller Intensität und Energie sind ebenso Bestandteil ihres Outputs wie die Leidenschaft auf der Bühne zu tanzen und sich vollkommen in den Groove und Beat fallen zu lassen. House Music, Break Beat, 80ies Avancen und eine berauschenden DIY-Ästhetik ziehen ebenso selbstverständlich in das von JUKI P2 besetzte Genre-Haus ein, wie auch warme Indie-Bestandteile und in die Hände klatschende Rave-Elemente. Futuristic Psychedelic Soul-Pop könnte eine Beschreibung sein, deckt es aber doch nur einen Teil des JUKI P2 Universums ab. Gemeinsam mit Tim Walsh, Teil der legendären The Stepkids aus den USA, arbeitete die ansonsten in Bern lebende Künstlerin im Studio in New York an insgesamt 12 Songs, die im Laufe der nächsten Zeit das Licht der Welt erblicken werden. Viele der Beatskizzen entstammen aus der Zusammenarbeit und aus Co-Writing Sessions mit dem langjährigen Weggefährten und Seelenverwandten Adrien Guerne. Dan Edinberg (Anderson Paak, Reyn Hartley) und Samuel Reinhard aka WILDLIFE! (Santigold, Popcaan, Lilly Allen) partizipierten darüber hinaus bei einigen Songs als Co-Produzenten. Keine Frage, JUKI P2 gleicht einer magischen Expedition, dessen erster Schritt in Pamelas Seele begann und im weiteren Verlauf zwischen den Bits und Bytes ihres Laptops in musikalische Emotionen transformiert wurde. Webseite: instrumentor.ch Instagram: @jukip2music und @pamelamendezmusic




21:30                       Waldtheater


«Day 8 - Open Source Creations»
von Zoë Binetti




10:00 – 12:00         Kunstworkshop


«Madame Beaucoup zeigt Dir die Zukunft!» mit Franziska Herrmann




10:00 – 11:00          Yoga


Starte mit Rahel energievoll ins Vielfest-Wochenende. Durch Yoga verbinden wir Atmung und Bewegung. Freu dich auf dynamisch fliessende und statisch kräftigende Abläufe: Kraft, Ausdauer, Stabilität, Entspannung, Loslassen und neue Energie tanken. Infos: Yoga für alle. Bring deine eigene Matte und Decke mit. Du kannst dich am Vortag am Infopoint oder über hallo@vielfest.ch mit dem Betreff Yoga anmelden, ohne Anmeldung gilt: first come first serve. Es steht eine Kollekte bereit. Webseite: www.yoga-im-zentrum-worb.ch





SO 15.08

11:00 – 13:00          Brunch


Bei Nicole von Lila Karotte dreht sich alles um ein nachhaltiges und bewusstes Leben und den Weg des Essens vom Feld, Wald und Wiese - bis auf den Teller. Lass dich von Nicoles Kochkünsten aus regionalen und saisonalen Bioprodukten verzaubern und sichere jetzt deinen Platz für den Sonntagsbrunch. Die Züpfe kommt aus der Backstube von bakerybakery und die Brote von den Vielbringer:innen. Info: Getränke sind nicht inklusive im Festivalticket Webseite: lila-karotte.com / bakerybakery.ch Instagram: @lila.karotte / @bakerybakery.vegan




10:00 – 12:00          Besuch bei der Pferdeherde


Infos vor Ort am Infopoint




10:00 – 18:00 Kunstparcours


mit BiglerWeibel, Neal Schaap, Kira Mäder, Alizé Rose-May Monod, Janine Flückiger,
Bettina Dyttrich, Zoë Binetti, Die Berner Yonis, Caroline Singeisen, Anna Chiedza Spörri
BiglerWeibel BiglerWeibel – bestehend aus Jasmin Bigler (*1993) und Nicole Weibel (*1990) – existieren seit 2014 als Duo. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet die Verschränkung von Performance und digitalen Medien. Das Interesse am Auskundschaften von Raum und Körper zieht sich als roter Faden durch die Werke des Künstlerinnenduos. Ihre Arbeitsprozesse basieren auf der Intention, alltägliche Begebenheiten zu befragen und diese durch Manipulationen zu verändern. Webseite: biglerweibel.ch Instagram: @biglerweibel Neal Schaap Neal Schaap aka TheNewWhiteRabbit (1991*) erweitert Malerei um räumliche und performative Dimensionen um neue ritualisierte Strategien der Vermittlung von spezifischen Fragestellungen und Emotionen zu erproben. Seine Rauminstallationen dienen als Bühnen und Interaktionsplattformen zwischen dem Publikum und dem Avatar TheNewWhiteRabbit. Der Avatar, virtuelles Ich des Künstlers und Protagonist eines mythologischen Simulationssystems, will die Menschen verführen einem neuen Kult zu folgen. Es entsteht ein Spiel zwischen Machtverhältnissen, zwischen Utopie und Dystopie, durch welches das künstlerische Imperativ zugleich konstruiert und dekonstruiert wird. Webseite: nealschaap.com Instagram: @thenewwhiterabbit Kira Mäder Die Malerin Kira Mäder (*1996) fragt: Wie verletzlich machen mich meine Bilder? Für alle sichtbar stellt sie sich auf der Leinwand bloss. Dabei fragt jede Andeutung von Explizitem: Darf ich? Kira Mäders Werke bewegen sich an der Grenze zwischen Anschauen und angeschaut werden, zwischen Verletzlichkeit, Intimität und Vulgarität, zwischen Abstraktion und Figuration. Dabei rufen ihre, von ihrem Körper abgetrennten und doch durch ihn geschaffenen Bilder stets: Ich darf! Webseite: kira-maeder.kleio.com Instagram: @kiraouzo Alizé Rose-May Monod Alizé Rose-May Monod (*1990) lebt und arbeitet in Bern und Lausanne. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus untersucht ihre künstlerische und kuratorische Praxis gesellschaftliche Orte und Räume, hinterfragt die bestehenden Machtstrukturen und schlägt alternative, manchmal utopische Denkräume vor. Sie hat ihre Arbeiten in Bern, Biel/Bienne, St. Gallen, Olten, Le Noirmont (CH), sowie in Kairo (EG) und zuletzt in Rom (IT) präsentiert. Instagram: @_lavender_june Janine Flückiger Janine Flückiger war bereits in ihrer Kindheit lebhafte Geschichtenerzählerin. Nach dem Vorkurs Theater und Schauspiel absolvierte sie eine Ausbildung zur Clownin an der Theater- und Clownschule Yves Stöcklin. 2020 begann sie mit dem Zweitstudium Bachelor of Arts Vermittlung in Kunst und Design in Bern. Mit viel Enthusiasmus für alles Frei- und Feingeistige engagiert sie sich in der freien Kunst- und Kulturszene von Bern an Konzerten, Theatern und Performances mit einem Fokus auf spoken word, Musik und Clownerie. Bettina Dyttrich Bettina Dyttrich (*1979) ist Redaktorin der Wochenzeitung WOZ und freie Autorin. Sie beschäftigt sich intensiv mit Ökologie, Geografie und Landwirtschaft, Gesellschaftspolitik und Lyrik. Ihre Bücher «Gemeinsam auf dem Acker. Solidarische Landwirtschaft in der Schweiz» (2015) und «Wirtschaft zum Glück. Solidarisch Arbeiten heute, weltweit» (2012) erschienen im Rotpunktverlag. Während der Pandemie entdeckte sie das lyrische Schreiben für sich. Neben der Teilnahme am Podium präsentiert sie am Kunstparcours erstmals eine Auswahl ihrer Gedichte der Öffentlichkeit. Zoë Binetti Zoë Binetti ist darstellende Künstlerin und betreibt in Bern das Sinnestheaterstudio - einerseits ein Proberaum, andererseits werden dort in loser Folge Kunstvermittelnde Anlässe veranstaltet, welche einen epistemischen Shift zum Kernthema haben. Hin zu einem Fokus auf Wissen, welches sich aus Bewegen generiert.
Charakteristisch an Zoës Performances ist ein Hervorheben von Intersektionen - zwischen Installation, Sound und dem physischen Material des Körpers - zwischen Poesie, sozial-politischen Themen, Widersprüchen und dem Drang nach Bewegung. Webseite: zizitransistor.com Instagram: @zizitransistor
Samuel Baah Kortey
 arbeitet in den Medien Skulptur und Malerei, ist Manager für den Musiker Akan und Mitgründer des Künstler:innen Kollektivs Asafo Black.
Samuel Baah hat einen Bachelor in Fine Arts von der Kwame Nkrumah University of Science and Technology Kumasi, Ghana (2013-2017). Und schliesst 2021 seinen Master an der gleichen Schule ab.
Gegenwärtig ist er in einem Austauschprogramm an der Städelschule in Frankfurt. Instagram: @samuelkorteybaah Das Stück Day 8 _ Open Source Creations von Zoë Binetti und Samuel Baah Kortey ist eine bewegte Recherche in morphende Synästhesie - Bedeutungshierarchien werden zerstückelt, gesampelt und verkehrt herum als Witz erzählt. Am Nachmittag ist die Installation, das Bühnenbild als Ausstellung begehbar. Am Abend morphed sich mit Beginn der Performance die Installation zu etwas Anderem… Die Berner Yonis Die Londoner Yonis und die Berner Yonis stehen für eine Bewegung hin zu nichthierarchischen Arbeitsweisen und wollen Gefühle wie Euphorie und Gemeinschaft neu schaffen. Sie werden von ihrer Leidenschaft für Bands und Auftrittserfahrungen angetrieben und nutzen Bewegung, um durch ihre Körper zu «performen» und zu «singen». Als Kollektiv, das sich ausschliesslich aus Frauen* zusammensetzt, zelebrieren sie ihre Körper als Vehikel, um körperlich, kraftvoll und dynamisch zu sein. Sie finden ihre Stärke darin, zusammenzukommen und einen sicheren Ort zu schaffen, an dem alle tanzen, Raum einnehmen und Lärm machen können – wenn sie wollen. In dieser Welt – und besonders in diesem Jahr – brauchen wir lautes Feiern! Es sind erst 50 Jahre her, seit Frauen* in der Schweiz das Stimmrecht bekamen. Die Berner Yonis erinnern uns daran, Liebe zu teilen und für das Recht zu kämpfen eine Frau* zu sein. Performer:innen: Fatima Ali, Michèle Benz, Niken Dewers, Giuliana Beya Dridi, Lea Maline Hiller, Jasmin Kiranoglu, Gina Lorenzen, Charlotte Mclean, Dara Pacis, Germaine Sollberger, Jay Yule Webseite: thebandyoni.com Instagram: @the.yonis Caroline Singeisen Caroline Singeisen (*1977) lebt und arbeitet in Bern. Die Zeichnerin interessiert es in räumliche und gesellschaftliche Situationen einzudringen. Der öffentliche und private Raum wird zunehmend von kommerziellen Interessen und Reglementierungen besetzt. Die zeichnerische Interventionen bedeutet für sie, ein Stück Raum zurückzugewinnen und beinhaltet auch eine politische Dimension. Diese neu gewonnen und geschaffenen Räume und Geschichten teilt Caroline mit der Welt und den Menschen und kreiert so einen subtilen und flüchtigen Dialog. Caroline sagt: «Wenn ich zeichne, verbinde ich mich mit der Welt». Am Vielfest kreiert sie solche Räume, Wasserwelten, in die du eintauchen kannst. Webseite: caroline-singeisen.ch Instagram: @carolinesingeisen Anna Chiedza Spörri Stile aus der Hip Hop Kultur. Die Bewegungskünstlerin lernte von nationalen und internationalen Lehrer:innen und lebt heute auch in London. Sie hat im jungen Alter eine eigene Comapnie gegründet und fördert bis heute junge TänzerInnen in Bern. Am Vielfest zeigt sie mit ihrer Tanzpartnerin Sophie Gerber (*2001) das Tanzstück «Drzwüsche», eine Aufarbeitung von Erfahrungen mit Rassismus und ein Austausch von Erlebnissen. Das Stück wurde 2019 von Anna in Zusammenarbeit mit Muhammed Kaltuk choreographiert, am Vielfest wird die gekürtze Version. Die beiden laden uns anschliessend zu einem Gespräch über Heimat und Identität ein. Die Moderation übernimmt Mona-Lisa Kole (*1992), Mitgründerin des café révolution in Bern. Webseite: annachiedza.com Instagram: @chichiedza und @sophie.chioma




14:00 – 18:00 Kafi zum Kaff


Infos vor Ort am Infopoint




13:00 spoken word


«Hallo i bi d Janine, freut mi!» von Janine Flückiger




14:00 Konzert


lexico Lexico zeigt sich musikalisch mit poppigen Melodien, tanzbaren Beats und eingängigen Vocals. In ihren Songs verarbeiten sie ihr Gefühlsleben und Phänomene des menschlichen Beisammenseins. Im Namen der Genre-Kultur verbuchen wir das basler-bernische Duo als spährisch-technoiden Elektropop. Ganz im Sinne ihrer Hauptberufswahl (Psychologie und Pharmazie) darf man in ihrer Musik schwelgen und in andere Spähren abheben. Die beiden freuen sich sehr, nach langer Coronapause am Vielfest die Tore zu ihrer Musik wieder zu öffnen. Instagram: @lexico_music




16:00 Tanzworkshop


«Open Band Practice» von Den Berner Yonis




15:00 Djane


Melissa L’Eplattinier Infos folgen vor Ort am Infopoint




18:00                       Abschluss


Infos vor Ort am Infopoint




10:00 – 11:00          Yoga


Starte mit Rahel energievoll ins Vielfest-Wochenende. Durch Yoga verbinden wir Atmung und Bewegung. Freu dich auf dynamisch fliessende und statisch kräftigende Abläufe: Kraft, Ausdauer, Stabilität, Entspannung, Loslassen und neue Energie tanken. Infos: Yoga für alle. Bring deine eigene Matte und Decke mit. Du kannst dich am Vortag am Infopoint oder über hallo@vielfest.ch mit dem Betreff Yoga anmelden, ohne Anmeldung gilt: first come first serve. Es steht eine Kollekte bereit. Webseite: www.yoga-im-zentrum-worb.ch




17:00 Performance


«Wasserzeichnung» von Caroline Singeisen Infos vor Ort am Infopoint





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PROGRAMM

Zukunft mit Zukunft suchen, finden und feiern!

Das Vielfest findet an dem Wochenende statt, an welchem sich die Menschen aus Vielbringen jedes Jahr zur Sichletä versammeln und das Erntedankfest feiern.
Am Kunstfest verwandeln sich dieses Jahr die Heubühne in einen Austragungsort
von Workshops und Podiumsgesprächen, die Käserei ins Kafi zum Kaff, das Büehlwäldli in eine Theaterbühne – und im alten Schweinestall riecht es
nach Kunst! 

 
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Info


Allgemein

  • Das Vielfest findet vom 12.-15. August 2021 an verschiedenen Standorten im Dorf Vielbringen bei Worb statt

  • Dein Ticket kannst du vor Ort am Infopoint gegen den Vielfestbändel und das Programm mit Lageplan tauschen

  • Der Infopoint befindet sich gut sichtbar im Dorfkern
    (Öffnungszeiten: DO 12:00 – 18:00, FR – SO 10:00 – 18:00)

  • Am Infopoint können auch Tickets bzw. Vielfestbändel gekauft werden

  • Nimm dein Geschirr & Besteck selber mit (reCICLE-System: Deine Tupperware kannst du an der Abwaschstation waschen)

  • Es gilt ein striktes Rauchverbot in allen Räumlichkeiten und auf den Bauernhöfen

  • Keine Zigarettenstummel, Glas und Abfälle im Gras und im Dorf

  • Tiere sind erlaubt

Anreise

Öffentlicher Verkehr

  • Bern ab S2, Richtung Konolfingen, Langnau bis Station Worb SBB,
    von dort 15 Minuten zu Fuss

  • Bern ab Tram 6, Richtung Worb Dorf bis Station Rüfenacht oder Langenloh,
    von dort 30 Minuten zu Fuss

Velo

  • Bern–Gümligen–Rüfenacht–Vielbringen: 45 Minuten

Auto

  • Wir bitten dich mit dem ÖV und Velo ans Vielfest zu reisen

  • Parkplätze sind Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorbehalten

Verpflegung

  • Das Kafi zum Kaff versorgt uns tagsüber mit Getränken sowie süssen und salzigen Leckereien

  • Während der Mittags- und Abendessenszeit bieten wir einfaches, biologisches und lokales Essen an

  • Unser Essensangebot ist vegetarisch und/oder vegan

  • Es gibt einen Grill für mitgebrachte Grilladen

Helfen

Viele Hände fürs Vielfest: Melde dich unter hallo@vielfest.ch wenn du uns während dem Aufbau von Montag bis Donnerstag, dem Vielfest von Donnerstag bis Sonntag oder dem Abbau von Montag bis Dienstag helfen willst. Wir schicken dir den Plan, wo du dich für Schichten eintragen kannst. 
Wir freuen uns über jede Hilfe! Du kannst zum Beispiel den Solidaritätspreis (Solipreis) fürs Ticket bezahlen oder einen Beitrag deiner Wahl auf unser Vereinskonto überweisen. Damit ermöglichst du uns nicht nur die Festivalkosten zu decken, sondern auch allen Kunstschaffenden – inklusive uns selbst – einen Lohn zu bezahlen. Unsere Kontodaten findest du hier:

Name: Kulturverein Vielbringen
Adresse: Eichholzweg 110, 3075 Vielbringen
IBAN-Nummer: CH94 8080 8004 4701 0402 3
Bezeichnung: Unterstützung Vielfest

 

Haftung

  • Der Kulturverein Vielbringen, welcher das Vielfest organisiert, lehnt jegliche
    Haftung während der Veranstaltung ab

  • Gekaufte Tickets werden bei Nichterscheinen nicht zurückerstattet

Awareness

  • Fühlst du dich wohl und sicher? Was brauchst du für Wohlbefinden und Sicherheit?

  • Nimm dir Zeit, deine Eindrücke zu verarbeiten und teile deine Gedanken, Gefühle und Grenzen mit dir und Menschen, die dir nahe sind

  • Wir wollen am Vielfest einen Raum schaffen, in dem sich alle wohl und sicher fühlen - und du bildest mit uns diesen Raum

  • Rassismus und alle Formen von Diskriminierung werden nicht geduldet

Corona-Pandemie

  • Für den Besuch vom Vielfest ist kein Covid-Zertifikat nötig

  • Wir bitten dich die Maskenpflicht und einen Abstand von 1.5 Metern in allen
    Räumlichkeiten, sowie die weiteren, vor Ort markierten Verhaltenshinweisen
    zu beachten

  • Wenn du nicht geimpft bist, empfehlen wir einen Selbsttest vor dem Veranstaltungsbesuch zu machen 

 
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